Polyvinylchlorid PVC ist ein Kunststoff
Polyvinylchlorid PVC ist ein amorpher thermoplastischer Kunststoff.
PVC wird erst durch Weichmacher und Stabilisatoren weich
Polyvinylchlorid PVC ist hart und spröde. Durch die Zugabe von Weichmacher und Stabilisatoren wird
PVC erst geschmeidig, weich und formbar.
- PVC-U (PVC hart): Hohe Dichte zwischen 1,38 g/cm3 und 1,40 g/cm3
- PVC-P (PVC weich): Geringe Dichte zwischen 1,20 g/cm3 und 1,35 g/cm3
PVC ist beständig gegen Säuren, Laugen, Alkohol, Öl und Benzin. UV Strahlen schädigen PVC.
Angegriffen wird PVC von Aceton, Ether, Benzol, Chloroform und konzentrierter Salzsäure.
Wenn PVC verbrennt entstehen u.a. Dioxine und Chlorwasserstoff. PVC ist schwer entflammbar und schwerer
als z.B. PE Polyethylen. PVC wird vorwiegend im Bausektor eingesetzt.
PVC in Ökobilanzen
Bei einem vollständigen Vergleich in Ökobilanzen schneiden PVC-Produkte in Gutachten durchschnittlich
ab, wenn die vollständige Wiederverwertung am Ende des Lebenszyklus einbezogen wird. Die Langlebigkeit
und der niedrige Energiebedarf bei der Herstellung stehen dabei auf der positiven Seite. Alle bisher
veröffentlichten Gesamtbewertungen empfehlen jedoch ökologische Verbesserungen. Möglichkeiten
hierfür gibt es vor allem gerade im Bereich der Wieder- und Weiterverwertung. Die europäische
PVC-Branche hat im März 2000 eine Selbstverpflichtung zur nachhaltigen Entwicklung verabschiedet.
Jedes Jahr wird ein Bericht über das jeweils abgelaufene Jahr veröffentlicht.
Weitere Informationen unter
Wikipedia Polyvinylchlorid PVC.