Gartengestaltung
Informationen zum Gartenteich
Neue Lebensräume für Flora und Fauna
Der Verlust naturnaher Lebensräume durch immer dichtere Besiedlung und gewerblichen Bau bringt viele Tier- und
Pflanzenarten in Bedrängnis. Daher ist eine wichtige Aufgabe der Landschaftsplanung aber auch der privaten
Bauherren, einen Beitrag zur Herstellung des natürlichen Gleichgewichtes zu leisten.
Erholungsgebiete, Hausgärten, Wasser ! Das sind drei Stichworte, die Realisierungsmöglichkeiten und
Hauptmedium umreißen. Wasser in all seinen Erscheinungsformen fasziniert, beruhigt und belebt im wahrsten
Sinne des Wortes Mensch und Umgebung.
Teiche, Weiher, selbst kleinste Tümpel sind interessante und biologisch wertvolle Lebensräume für
einheimische Tiere und Pflanzen. Aber Wasser erfreut nur dort, wo es auch vorhanden ist. Daher ist eine wesentliche
Aufgabe bei der Anlage eines Feuchtbiotopes, das eine zuverlässige Abdichtung gegen Versickerung in den Boden
hergestellt wird.
Die Teichbahnen sichern gegen Wasserverluste, Wasserpflanzen gedeihen, die im und am Wasser denkbaren Lebewesen
können sich entwickeln.
Die Anlage neuer Wasserbereiche im Garten bringt nicht nur den heimischen Tier- und Pflanzenarten Vorteile, vielmehr
schafft sich der Teichbesitzer einen Ort der Entspannung und erhöht somit seine eigene Lebensqualität.
Die Planung und Anlage eines Gartenteiches ist einfacher als man denkt. Grundsätzlich kann jeder Gartenbesitzer
einen Teich anlegen.
Es gibt hierbei unzählige Möglichkeiten, die sich verwirklichen lassen.
Teichtypen in einer streng geometrischen oder freien Form, stehende oder fließende Gewässer, mit oder ohne
Bepflanzung - sind die Grundanforderungen erfüllt, kann man seiner Phantasie freien Lauf lassen.
Einige Grundlagen sollten jedoch bei der Entscheidung berücksichtigt werden. Wichtig sind hierbei nicht nur die
Finanzierungsmöglichkeiten un die Pflegeintensität, vielmehr sollte man auch die verfügbare Fläche, die
Hangneigung, die Lage zur Sonne und zum Wind, die verfügbare Wassermenge, die Höhenlage, die Wassertiefe, die
Umgebung und die heimische Pflanzen- und Tierwelt einplanen.
Unterschiedliche Teichformen und -größen sowie Bepflanzung sind möglich, der Phantasie keine Grenzen
gesetzt.
Der Gartenteich - Ein Paradies für Menschen, Tiere und Pflanzen
Bei der Planung und Ausführung einer Teichanlage sollte man die Lebensbereiche mit einkalkulieren. Wenn der
Gartenteich stufenförmig oder sanft abfallend angelegt wird, erreicht man die optimalen Voraussetzungen für
gutes Pflanzenwachstum und Tierbestand.
Die Anlage des Teiches sollte die vier wichtigen Lebensbereiche beinhalten:
- Die Sumpfzone
Sie befindet sich direkt im Uferbereich in einer Tiefe von 0 - 15 cm. Je nach Bepflanzungsart kann diese Zone mit bis
zu 10 cm Bodengrund oder vollständig aufgefüllt werden
- Die Flachwasserzone
Sie sollte in einer Wassertiefe von ca. 15 - 30 cm angelegt sein.
- Die Seerosenzone
Hier empfielt sich die Bepflanzung mit Seerosen. Die optimale Wassertiefe beträgt ca. 60 cm.
- Die Tiefwasserzoe
Man sollte den Gartenteich min. 70 cm tief anlegen, um zu gewährleisten, dass Fische in dem Teich überwintern
können.
Gartenteiche schützen mit optimaler Folie
Mit dem Einsatz von Teichbahnen stehen dem Verwender optimale Bedingungen zum Bau einer individuellen Teichanlage zur
Verfügung. Die Bahnen sind uv- stabil, witterungs- und temperaturbeständig, geben keine unerwünschten
Stoffe an das Grundwasser ab. Sie sind tier- und pflanzenfreundlich, fischverträglich und wurzel- und
reißfest nach DIN-Norm.
Die Verlegung der Folie kann problemlos, schnell und wirtschaftlich erfolgen, Nahtverbindungen können
auf Dauer sicher verschweißt werden.
Berechnung des Gartengestaltungnbedarfs:
Möglichkeit A: Ausrechnen
Der Bedarf an Teichbahnen kann bereits vor dem Aushub berechnet werden. Die Teichform muss markiert und die
größte Länge und Breite des Teiches ausgerechnet werden. Das folgende Rechenbeispiel veranschaulicht
die einzelnen Schritte.
Ausgangsgröße:
Wasseroberfläche 6 m² groß und Tiefwasserzone 70 cm tief.
1. Rechenschritt:
Größte Teichlänge 3,00 m
+ 2 x Wassertiefe ( 2 x 70 cm ) 1,40 m
+ Randüberlappung für
Bahnenbefestigung und Randgestaltung 1,00 m
ergibt die Länge der Teichbahn: 5,40 m
2. Rechenschritt:
Größte Teichbreite 2,00 m
+ 2 x Wassertief ( 2 x 70 cm ) 1,40 m
+ Randüberlappung 1,00 m
ergibt die Breite der Bahn: 4,40 m
Bahnenbadarf: 5,40 x 4,40 m
Möglichkeit B: Ausmessen
Bei bereits ausgehobener Teichgrube: Gartenschlauch oder Schnur an der längsten Stelle in die Teichgrube legen,
die Strecke abmessen und 1 m hinzurechnen. das gleiche Verfahren wird bei der Bestimmung der Breite angewendet.
Auch bei größeren Teichanlagen erfolgt eine Abdichtung mit Dichtungsbahnen absolut zuverlässig. Die
erhöhten Anforderungen, die z.B. im Randbereich gefordert werden, lassen sich extrem gut bewerkstelligen.
Dabei kann als Ablauf beispielsweise ein Ringgraben angelegt werden, der nach der Verlegung mit einer
Kiesaufschüttung oder mit Betonplatten ausgelegt werden kann.
Einen Gartenteich anlegen
Hinweise zum Teichbau. Teichtypen in einer streng geometrischen oder freien Form, stehende oder fließende
Gewässer, mit oder ohne Bepflanzung - sind die Grundanforderungen erfüllt, kann man seiner Phantasie
freien Lauf lassen. Einige Grundlagen sollten jedoch bei der Entscheidung berücksichtigt werden.
Wichtig sind hierbei nicht nur die Finanzierungsmöglichkeiten un die Pflegeintensität, vielmehr
sollte man auch die verfügbare Fläche, die Hangneigung, die Lage zur Sonne und zum Wind,
die verfügbare Wassermenge, die Höhenlage, die Wassertiefe, die Umgebung und die heimische
Pflanzen- und Tierwelt einplanen.
Gestaltung eines Gartenteiches
Es gibt viele Möglichkeiten einen
Gartenteich
mit Holz und/oder Steinen individuell zu gestalten, praktisch ist
jedoch, einen Teil des Uferbereiches begehbar anzulegen. Der nicht begehbare Teil verbleibt so als ungestöhrter
Lebensraum für Pflanzen und heimische Tiere. Eine schnelle und handwerklich einfache Lösung ist die
Gestaltung des begehbaren Teichrandes mit Gehwegplatten oder Terrassenplatten.
Entlang des Teichufers kann ein Holzsteg eingebaut werden. Fertige Stegsegmente erhält man in Baumärkten.
Die Dichtungsbahn kann hierbei an einem Verbundblech, das vorher am Holz befestigt wurde, homogen angeschweißt
werden und dichtet so den Randbereich sicher ab.
Gestaltungsideen für den Uferbereich
Den nicht begehbaren Teil des Ufers kann man z.B. als Sumpfgraben nutzen. Hier lassen sich üppige Biotope,
die eine zusätzliche Verschönerung des gartenteiches darstellen, anlegen. Weitere Dekorationselemente
können z.B. auch Fontänen oder Wasserspeicher sein. Eine große Auswahl findet man im
Gartenfachhandel.
Damit nach einem starken Regenfall das Teichwasser nicht das Ufer überflutet, sollte man eine Sickergrube
als Überlauf oder Abfluss mit einem Kompostring, der im Gartenfachhandel erhältlich ist, anlegen.
Den Ring kleidet man mit Kunststoffbahnen an den Seiten aus und gräbt ein entsprechendes Loch, wo der Ring
eingelassen wird. Aufgefüllt mit faustgroßen Steinen, ist die Sickergrube fertig. Vom Teich wird eine
Rinne zur Grube ausgehoben, die mit der Bahn ausgekleidet und mit Steinen belegt wird.
Zur Überwinterung erhält man sogenannte Eisfreihalter die handelsüblich, aber auch in
außergewöhnlichen Formen lieferbar sind.
Bepflanzung des Gartenteiches
Für die Bewohner und für die Wasserqualität eines Teiches ist es wichtig, dass Pflanzen aus den Gruppen
der Sumpfpflanzen, Schwimmblattpflanzen, Schwimmpflanzen und Unterwasserpflanzen vertreten sind.
Einpflanzen kann man Teichpflanzen vom Frühjahr bis zum Herbst. Das sie meistens in sogenannten Pflanzencontainern
gezogen werden, treten beim Einpflanzen keine Wurzelverletzungen auf, die Pflanzen wachsen sofort weiter. Jedoch sollten
nicht zu viele Pflanzen gesetzt werden, um eine Verdrängung zu vermeiden.
Die hier aufgezählten praktischen Hinweise bilden nur eine geringe Auswahl an Punkten, die bei der Anlage eines
eigenen Gartenteiches berücksichtigt werden sollten. Es gibt zum Thema Gartenteich viele Veröffentlichungen,
die ausführlich über alle notwendigen Details Auskunft geben.
Mit dem Einsatz von Teichbahnen hat der Verwender jedoch die Gewissheit, alle Gestaltungs- und Abdichtungsvariationen
sicher und auf Dauer ausführen zu können.
Die Erfahrung hat gezeigt, dass bei der Erstbepflanzung:
- in der Sumpfzone auf einen Quadratmeter 4 - 6 Pflanzen
- in der Flachwasserzone 3 - 4 Pflanzen pro m2
- bei Unterwasserpflanzen 2 - 3 Pflanzen pro m2 Wasseroberfläche
nicht überschritten werden sollten. Bei Seerosen richtet sich die Anzahl nach der Wüchsigkeit.
Grundlegende Hinweise für den Teichbau
Die Produktinformation mit Verlegeanleitung für den Teichbau ist ausschließlich für die Anwendung
der Mipoplast Teichbahn gültig. Alle Angaben bauen auf allgemeinen Vorschriften, wie z.B. Normen, Richtlinien
und anderen Fachregeln, auf.
Länderspezifisch sind die dort gültigen Vorschriften zu berücksichtigen.
Mipoplast Teichbahnen Typ 2052 entsprechen den Anforderungen der DIN 16938 Kunststoff-Dichtungsbahnen aus weich-
macherhaltigem Polyvinylchlorid ( PVC-P ) nicht-bitumenverträglich. Alle zeichnerischen Darstellungen sind
Systemskizzen ohne Maßstab.
Allgemeines zum Thema Teichbau / Gartenteichbau
Künstlich angelegte Seen und Teiche finden bei der Landschaftsgestaltung immer mehr Berücksichtigung.
Zur Abdichtung solch künstlich angelegter Gewässer bieten wir wirtschaftliche und sichere Bauweisen mit
Mipoplast Teichbahnen zum Teiche bauen. In Bergsenkungsgebieten oder bei stark wasserdurchlässigen
Böden kommen die guten Materialeigenschaften der Mipoplast Teichbahnen zum Teichbau besonders zum Tragen. Sie
haben eine große Reißdehnung, hohe Reißkraft und große Flächendruckfestigkeit. Ein
weiterer wesentlicher Vorzug ist die problemlose, schnelle Verarbeitbarkeit der Dichtungsbahnen und die sofortige
Belastbarkeit der gefertigten Abdichtung beim Teichbau.
Spezielle Eigenschaften
Mipoplast Teichbahnen die beim Gartenteichbau eingesetzt werden, sind alterungsbeständig, wurzelfest, und sie
verrotten nicht. Sie sind resistent gegen alle natürlichen in Grundwasser und Böden vorkommenden
aggressiven Stoffe, wie z.B. saure und alkalische Wässer. Mipoplast Teichbahnen sind uv-stabilisiert. Sie sind
nicht bitumenverträglich.
Abmessungen / Liefermöglichkeiten
Standarddickenbereich: 0,5 - 2,0 mm
Farbe: schwarz
Rollenlänge: 50 m
Rollenbreite: 2,0 m
Dicke: 1,0 mm / 0,8 mm
( weitere Abmessungen und Farben auf Anfrage )
Bautechnische Voraussetzungen für den Teichbau
Das Baugrubenprofil ist bauseits vorzurichten. Die Böschungsneigungen möglichst nicht über 35 Grad
anlegen. Der Baugrund soll frei von spitzen Gegenständen wie Wurzeln, Steinen oder ähnlichem sein. Bei
grobkörnigem Baugrund kann auf ein Feinsandplanum verzichtet werden. Die Be- und Entwässerungsanlagen
sind bauseits gegeben. Die Abdichtung durchdringende Rohrleitungen müssen mit Los-Festflansch-Konstruktionen
versehen sein, damit ein fachgerechter Anschluss an die Abdichtung gewährleistet ist. Die Konstruktionen
sollten einen Mindest-Flächenanpressdruck von 0,3 N/mm² ermöglichen.
Anwendungstechnik
Obere Befestigung / Uferbereich
Zur oberen Befestigung der Dichtungsbahnen ( Krone ) ist ein Ringgraben auszuheben, Breite ca. 40 cm, Tiefe ca. 30 cm.
In dem Ringgraben sind zugeschnittene Mipoplast Teichbahnen so einzubauen, das sie nur die Sohle des Grabens eindecken.
Zur Objektseite hin sind die Bahnen etwa 30 cm aus dem Grabenbereich zu führen. An diesem etwa 30 cm breiten
Streifen findet die anschließend zu erstellende Flächenabdichtung Anschluss und Verwahrung. Nach Verlegung
der Zuschnitte in den Ringgraben ist dieser mit Erdreich ( Aushub ) zu verfüllen.
Anschlüsse an Rohrdurchdringungen
Anschlussmanschetten aus Mipoplast Teichbahnen zuschneiden. Zuschnitte so bemessen, das sie mindestens 30 cm über
den Außendurchmesser des durchdringenden Objektes liegen. Diese 30 cm sind zum fachgerechten Anschluss der
Flächenabdichtung erforderlich. Die Anschlussmanschetten sind dann fachgerecht an die bauseits gegebenen
Los - Festflansch - Konstruktionen anzuschließen. Im Pressbereich der Flanschkonstruktion darf keine
Nahtverbindung von Dichtungsbahnen liegen ! Flanschkonstruktionen müssen plan abgedreht sein und aus nicht
rostendem Stahl bestehen. Im Pressbereich der Flansche ist je eine Zulage, aus Mipoplast Teichbahnen gefertigt,
einzubauen. Zulagen aus Kautschuk ( Gummi ) dürfen nicht verwendet werden. Der Anpressdruck ( Flächendruck )
zwischen den Flanschen muss min. 0,3 N/mm² betragen.
ALTERNATIV
Wenn Rohrleitungen aus PVC-hart Anwendung finden, kann die Abdichtung direkt daran angeschweißt werden.
Durchdringungen siehe auch DIN 18195, Teil 9.
Erstfüllung
Bevor Fisch- und Pflanzenbesatz eingebracht werden, empfiehlt sich eine Vorabfüllung der Gewässeranlage.
Diese Füllung fünf Tage stehen lassen und dann ablassen. Während des Entleerens die Abdichtung mit
weichem Besen abwischen.
Schutzschicht
Bei öffentlichen Gewässeranlagen sollte die Abdichtung mit Schutzschicht versehen werden, Dazu ist die
fertige Abdichtung mit Schutzvlies vollflächig abzudecken, die Überlappung der Nähte und Stöße
sollte mindestens 20 cm betragen. Beim Teichbau ist das Vlies gegen Windsogkraft zu sichern. Dann ist die Schutzschicht
aufzubringen, z.B. in Form von Betonverbundsteinen, d = 6 cm, oder als Schutzbeton in mindestens 5 cm Dicke.